Donnerstag, 19. Juni 2008
Verborgene Schätze
domingos, 17:28h
Was man für selbstverständlich hält, vermisst man erst, wenn es weg ist. Ob es die Liebe ist, deren Hitze nach einigen Monaten einer kühlen Nüchternheit weicht, die Freunde, die man einst täglich sah und die plötzlich verschwinden - oder die Träume. Sarah scherte sich nicht um ihre Träume, denn sie kamen ja so oder so jede Nacht.
In unseren Träumen befreien wir uns von der Last des Tages und bereiten uns auf neue Lasten vor. Wir schleudern alles von uns, unsere Maske, die wir täglich aufsetzen, um geliebt, geachtet, respektiert, verhasst oder gefürchtet zu werden. In unseren Träumen können wir uns nicht verstellen, können nichts anderes sein als wir sind. Deswegen - wegen ihrer Unkontrollierbarkeit -fürchten und lieben die meisten Menschen ihre Träume. Doch sie denken erst an sie, wenn sie ausbleiben - so wie bei Sarah.
In unseren Träumen befreien wir uns von der Last des Tages und bereiten uns auf neue Lasten vor. Wir schleudern alles von uns, unsere Maske, die wir täglich aufsetzen, um geliebt, geachtet, respektiert, verhasst oder gefürchtet zu werden. In unseren Träumen können wir uns nicht verstellen, können nichts anderes sein als wir sind. Deswegen - wegen ihrer Unkontrollierbarkeit -fürchten und lieben die meisten Menschen ihre Träume. Doch sie denken erst an sie, wenn sie ausbleiben - so wie bei Sarah.
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