Mittwoch, 18. Juni 2008
PR ist die Kunst, jemandem etwas zu verkaufen, dass er nicht haben will nd nicht braucht
domingos, 21:56h
Sarah wirkte in letzter Zeit ein wenig durcheinander. Die Ringe unter den Augen konnten von dem Make up kaum verdeckt werden. Sie wirkte fahrig und unkonzentriert. Und as wäre vielleicht jemandem aufgefallen, doch die Leute schienen einander nur in die Augen zu sehen, um darin ihr eigenes Spiegelbild zu entdecken.
Außerdem machte sie fleißig ihre Arbeit. Sie ist stets gut gekleidet, lächelt, wenn man es von ihr erwartet, ist stets freundlich und zuvor kommend.
Niemand wusste, das Sarah einen kleinen Trick entdeckt hatte, mit dem sie sich viel Arbeit sparte. Sie musste Pressemitteilungen zusammenfassen und neue Pressemitteilungen mit guten Formulierungen basteln. Pressemitteilungen zu basteln ist keine große Kunst, auch wenn PR-Profis etwas anderes erzählen. Sarahs PMs kamen immer gut an, weshalb niemand nach sah, warum das der Fall war.
Sarah hatte herausgefunden, dass man nur eine Hand voll Formulierungen benötigte, um einen Baukasten für PMs zu haben. Presseleute verwenden immer die gleichen Begriffe, wenn sie etwas Tolles verkünden möchten: Neu, verbessert, einmalig, Weltneuheit, sensationell...
Sarah suchte gezielt nach diesen Begriffen und baute sie in vorgefasste Schablonen ein. Sie war damit um ein vielfaches schneller als die Kollegen. Und weil sie immer die gleichen Standard-Formulierungen verwendete und die wichtigste Information an den Anfang stellte, konnten die Journalisten ihre Texte schnell überfligen und verstehn.
Ihre Kollegen versuchten immer noch originell zu sein, doch Sarah hatte den Schleier gehoben, der auf der PR liegt und hatte gesehen, dass da nichts war.
Doch warum sie zu träumen aufgehört hatte, wusste sie nicht nicht. Und niemand fragte sie danach.
Außerdem machte sie fleißig ihre Arbeit. Sie ist stets gut gekleidet, lächelt, wenn man es von ihr erwartet, ist stets freundlich und zuvor kommend.
Niemand wusste, das Sarah einen kleinen Trick entdeckt hatte, mit dem sie sich viel Arbeit sparte. Sie musste Pressemitteilungen zusammenfassen und neue Pressemitteilungen mit guten Formulierungen basteln. Pressemitteilungen zu basteln ist keine große Kunst, auch wenn PR-Profis etwas anderes erzählen. Sarahs PMs kamen immer gut an, weshalb niemand nach sah, warum das der Fall war.
Sarah hatte herausgefunden, dass man nur eine Hand voll Formulierungen benötigte, um einen Baukasten für PMs zu haben. Presseleute verwenden immer die gleichen Begriffe, wenn sie etwas Tolles verkünden möchten: Neu, verbessert, einmalig, Weltneuheit, sensationell...
Sarah suchte gezielt nach diesen Begriffen und baute sie in vorgefasste Schablonen ein. Sie war damit um ein vielfaches schneller als die Kollegen. Und weil sie immer die gleichen Standard-Formulierungen verwendete und die wichtigste Information an den Anfang stellte, konnten die Journalisten ihre Texte schnell überfligen und verstehn.
Ihre Kollegen versuchten immer noch originell zu sein, doch Sarah hatte den Schleier gehoben, der auf der PR liegt und hatte gesehen, dass da nichts war.
Doch warum sie zu träumen aufgehört hatte, wusste sie nicht nicht. Und niemand fragte sie danach.
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